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IUF – Internationales Uiguren Forum

Die Politik der systematischen und gewalttätigen Assimilation gegen die Uiguren durch die Kommunistische Partei Chinas sowie deren Verstoß gegen die Menschenrechte rückt immer stärker in das Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Hunderttausende Männer und Frauen, jung und alt, werden in Inhaftierungslagern festgehalten und sind schwerster Folter und Misshandlungen, Vergewaltigung und Zwangssterilisation ausgesetzt. Es wird ein Völkermord an Millionen von Menschen begangen, die durch Masseninternierung systematisch gezwungen werden, ihre religiösen Traditionen, ihre Kultur sowie Sprache aufzugeben. Es liegen bereits zahlreiche Berichte von Menschenrechtsorganisationen vor, die den Völkermord an den Uiguren bestätigen(https://www.amnesty.org/en/latest/news/2021/06/china-draconian-repression-of-muslims-in-xinjiang-amounts-to-crimes-against-humanity).2021 fällte ein unabhängiges Volksgericht in London das Urteil, dass China eindeutig einen Völkermord an den Uiguren und anderen ethnischen Minderheiten im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang begeht. Dieses Gerichtsurteil ist ein erster wertvoller Schritt, um den Völkermord an den Uiguren zu stoppen. Es müssen aber auch im politischen, sozialen und wirtschaftlichen Bereich noch weitere Schritte folgen. Deshalb veranstaltet der Weltkongress der Uiguren (WUC), Hasene International e. V. und die Internationale Vereinigung der Zivilgesellschaftlichen Organisationen Ost-Turkestans am 9. und 10. November 2022 das Internationale Uiguren Forum mit dem Titel „Globale Antwort auf den Völkermord an den Uiguren“. Das Forum wird von den politischen Fraktionen des Europäischen Parlaments eröffnet und soll anschließend im Hotel Crowne Plaza Brüssel fortgesetzt werden. Es verfolgt das Ziel, Akademiker und Anwälte sowie Politiker und die Zivilgesellschaft und Vertreter der Uiguren auf internationaler Ebene zusammenzubringen, um ein globales Zeichen gegen das politische Vorgehen Chinas gegen die Minderheit der Uiguren und andere Völker Ost-Turkestans zu setzen. Mit Runden Tischen und Diskussionsrunden soll im Rahmen des Forums über eine effektivere Koordination der Organisationen bei ihrem Vorgehen gegen den Völkermord an den Uiguren beraten werden. Darüber hinaus soll das Forum als eine Möglichkeit für diejenigen dienen, die sich gegen den Völkermord wenden, eine gemeinsame Linie zu finden. Dem Volk Ost-Turkestans bietet es eine Plattform an, sich über ihre Rechte zu äußern. An dieser Stelle möchten wir unseren Unterstützern danken, allen voran der Unrepresented Nations and Peoples Organisation (UNPO), der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der CCJO René Cassin, Fair International und der International Society for Human Rights (ISHR).