“Die Gerechtigkeit wird sich früher oder später durchsetzen.”

Mesud Gülbahar, der Vorsitzende der Hilfsorganisation Hasene, eine der Organisatoren des Internationalen Uiguren Forums, das am 9. Und 10. November stattfinden wird, hat bezüglich dieses Forums Folgendes gesagt:

 

„Wir würden uns wünschen, dass der Völkermord, den die Volksrepublik China an den Uiguren, Kasachen und anderen ethnischen Minderheiten begeht, ein Ende findet und dass diesem Verbrechen in der internationalen Arena mit Sanktionen begegnet wird.

 

Die Urteile des Internationalen Gerichtshofs müssen Wirkung zeigen und es muss Sanktionen geben. Wir hoffen, dass früher oder später die Gerechtigkeit zum Tragen kommen wird. Eine verspätete Gerechtigkeit und ein verspätetes Vorgehen aber sind für die Unterdrückten und die Opfer kein Trost, sondern ein Trauma. Es müssen dringend Entscheidungen getroffen werden, damit die Täter eines Völkermordes zur Verantwortung gezogen werden. Bei einer Verletzung internationalen Rechts müssen alle Staaten die gleiche Empfindsamkeit an den Tag legen und ihre Gesetze entsprechend gestalten. Alle Staaten müssen der Rechtlosigkeit gegenüber die gleiche Reaktion zeigen. Die Strategie der Staaten, wirtschaftlichen Interessen und Vorteilen Priorität einzuräumen muss aufgegeben werden und es müssen Sanktionen zur Sprache gebracht werden, in der Absicht, einen Beitrag zum Frieden in der Welt zu leisten. Die Aufgabe, die den Staaten zukommt, ist es, eine aktive Rolle einzunehmen, indem diplomatische Kanäle aktiviert werden. Es muss sichergestellt werden, dass die Schuldigen auch wirklich vor internationale Gerichtshöfe gestellt werden. Dies sind Dinge, die aufeinander folgen und sich ergänzen.

 

Von diesen Gedanken beseelt, erhoffen wir uns von dem Internationalen Uiguren Forum, das wir veranstalten, positive Ergebnisse. Wir danken allen Politikern und Akademikern der unterschiedlichen Richtungen dafür, dass sie zu diesem wichtigen Programm ihren Beitrag leisten.